Eurotrial in der Slowakei

Eurotrial 2014 – erstens kommt es anderes und zweitens als man denkt :-)

Eigentlich wollten wir (Jürgen, Sven und ich ) dieses Jahr auf Grund mangelnder Zeit, usw. die Euro in der Slowakei einfach mal auslassen. Aber kurz vor Nennschluss meldete sich Georg und offenbarte uns, dass er wohl einen Startplatz in Modi angenommen hatte und einen Beifahrer bräuchte. Tja, ähm also, dann halt doch. Ist ja nur von Mittwoch nach dem Geschäft bis Montag. Also, ok. Georg macht den Goli fit ( nicht grad mal so eben zu erledigen! ) und am Mittwoch vor der Euro soll es losgehen.
Alles soweit prima bis zum Dienstag Abend, einen Abend vor der Abfahrt....

Wie auch im VDGV Forum von Georg nachzulesen, war nach Golis rundum Inspektion, wie komplette Vorderachse, Bremsen und weiterer „Kleinigkeiten“ beim Verladen in den LKW eine böse Überraschung angesagt. Goli pumpt über einen der 12 Zylinder massig Öl in den Auspuff, Motorschaden ? - jedenfalls keine Aussicht 1.000 km in die Slowakei zu fahren mit einem „kränkelnden“ Trialauto !! Also alles wieder auspacken – doch keine Euro - !!

Oder doch ?? das Angebot mit Garfield zu starten lehnte Georg dankend ab. „Wenn ich eine Auto beim Trial kaputt mache, dann mein eigenes“ so seine Worte. Die Alternative, dass Jürgen mit Garfield im Tausch gegen Goli startet und Georg Beifahrer ist, gefiel ihm besser.
So, also der LKW von Georg hat genug Diesel an Bord, der Wassertank ist voll, also
Werkzeug und Teile für den Gardfield laden, schnell noch Lebensmittel und Getränke einkaufen und dann kann´s ja losgehen :-)
Mittwoch abend ist der Sprinter gepackt mit unseren und Garfields Utensilien und um 16.00 geht es gen Heidenheim, wo wir um 19.00 Uhr nach etwas Verkehrs bedingter Verzögerung eintreffen. Nun Golis Teile ausladen, Garfields Teile rein, Essen, Trinken, Klamotten, Betten usw. einladen, gut dass Georgs LKW groß ist, aber es wird trotzdem eng. Cash lässt den LKW nicht aus den Augen, nicht dass er vergessen wird :-), und dann geht’ s um 22.00 Uhr los in Richtung Slowakei.

Relativ problemlos geht es durch Deutschland, Österreich und die Slowakei bis wir um 11.00 Uhr dann nach nur zwei kleinen Pausen im Gelände nach einem heftigen Regenguss ankommen.
Also mal schnell das nötigste ausladen, damit auch der Garfield aus dem LKW kann, denn um 12.00 Uhr sollen wir mit dem deutschen Team zur technischen Abnahme. Das deutsche Team ist fast vollständig da, die Stimmung wie immer gut. Die Sektionen wäre heftig gesteckt, alles am Hang, Schräglagen ohne Ende, Steine, Matsch.

Die Abnahme findet etwas verspätet statt, der fehlende Schlaf macht uns müde........nur von weitem betrachten wir die Sektionen, sieht sehr anspruchsvoll aus.
Fahrzeugabnahme quasi für fast alle ok, Auto ins parc ferme, rauf ins camp, bissl ruhen, bissl was kochen und dann „Euro wir sind da – was geht?“ kurz vor 24.00 uhr geht’s „nach Bramsche, denn wir wollen in Sascha (Klute)´s Geburtstag feiern. Nicht nur viele vom deutschen Team sind da, auch viele Vertreter und Gratulanten anderer Nationen sind da und genießen „Bramsche Water“ und diverse andere „Nationalgetränke“ (durcheinander :-) Fazit: wieder schön auf der Euro zu sein. Und wer schon mal dabei war, weiß was ich meine. In den frühen Morgenstunden, für manche auch etwas später heisst es dann irgendwann endlich.............schlaaaaaaaaaaafen.......

Freitag ist erholsamer, gemütliches Frühstück, nochmal Fahrzeugabnahme, Sektionen checken (hart und schräg aber machbar), und dann die Fahrerparade.
Pünktlich beim sortieren der Nationen und der Teams ziehen schwarze Gewitterwolken auf, bzw. keine Wolken sondern eine bedrohliche Gewitterfront und wie zu erwarten schüttet es wie aus Eimern. Einige flüchten ins überfüllte Zelt, einige schützen sich im Fahrzeug, aber trotzdem werden wir alle pitsche nass. Am Freitag geht es dann für fast Alle recht früh ins Bettchen, denn zwei harte Trialtage warten!

Der erste Trialtag wartet mit heißen Temperaturen und doch sehr schwierigen Sektionen. Viele rollen ihr Auto ein oder mehrmals ab, zum Glück nur Blechschäden. Garfield bleibt von Rollen verschont, aber das deutsche Team muss Ausfälle verzeichnen. Bis zum Ende des ersten Tages müssen Klaus Molzberger (M) wegen eines heftigen Frontflips und zerdrückten Käfigs aufgeben, David´s „Randale“ ( S )hat einen irreparablen Hinterachsschaden, „Käpt´n Blaubär ( PM ) sifft Öl aus dem neu gelagerten Getriebe, also lieber abstellen. Torstens Spider hat ja nun endlich etwas Power unter der Haube, aber noch einige „Kinderkrankheiten“ machen dem Team das Fahren schwer und immer wieder müssen sie ins Schrauberlager. Auch sonst gibt es wegen der harten Sektionen diverse Reparaturen und Blechschäden zu verzeichnen – in jedem Team -.

Der Sonntag wartet mit noch härteren Sektionen, unfassbar! Wieder diverse Rollen der Teilnehmer zum Glück ohne schwerere Blessuren der Fahrer. Garfield bleibt davon wieder, als einer der wenigen verschont und Jürgen und Georg absolvieren die acht Sektionen in 4 Stunden !
Danach den Garfield ins parc ferme, Mittagessen, Pause. Aber nicht lange, weil man könnte ja mal über den Schrauberplatz laufen....................das deutsch Team ist fertig, der Anhänger mit den Teilen bereit sich zurück zu ziehen, aber.....ein Freund aus Norwegen braucht nach einem heftigen Überschlag vor der letzten Sektion ein bißchen Unterstützung -keine Frage – Ärmel hoch und los: beide Blattfedern gebrochen, ebenso die Torsionsstäbe, der Käfig ist krumm, Türen Bleche Heckklappe ebenfalls. Vier Nationen alle aus der selben Klasse, also Konkurrenten, helfen das Auto zu richten. Georg und Jürgen mit dem deutschen. Schrauberteam nehmen sich der Federn, der Torsionsstäbe und anderer Kleinigkeiten an. Bald darauf bekommt das norwegische Fahrzeug wieder die technische Freigabe und kann die letzte Sektion in Angriff nehmen, welche er mit Bravur absolviert. Leider hatte es ihm nur zum 2. Platz in „M“ gereicht aber der Teamgeist und den Zusammenhalt den es so nur bei einer Euro gibt ist so einzigartig und toll!!!!

Danach geht es unter die Dusche und bald darauf zur Siegerehrung in das mittlerweile wieder oder immer noch mit schlammigem Boden gespickte Zelt. Es hat sich wieder gelohnt für das deutsche Team – 2. Platz in der Nationenwertung – Glückwunsch , denn unter diesen Bedingungen eine tolle Leistung – eine tolle Teamleistung!!

Für uns geht es dann auch bald nach der Siegerehrung ins Bettchen, denn am Montag warten wieder gut 1.000 km auf uns. Am Morgen ist dann überall Aufbruchstimmung. Einige fahren weiter in den Urlaub, aber die Meisten fahren nach Hause zurück. Ein Plattfuß am LKW kostet uns ein wenig Zeit, aber sonst keine Probleme bei der Heimfahrt.
In Heidenheim dann wieder umladen, ausladen und die restlichen 160 km nach Heidelsheim.
Um 2.00 Uhr fallen wir dann müde ins Bett. Wir haben unser Ziel erreicht: Auto ohne Überschlag oder Umfaller fast heil zu Hause, unter den Ersten 10 in Modified platziert und ohne große Zwischenfälle wieder zu Hause.

Fazit: wieder eine schöne Euro in einem neuen Land, wieder schön alle getroffen zu haben und DANKE AN GEORG, er weiß warum!

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DGM Lauf in Seltz

Öfters mal was Neues!

Zum 1. Mal fand ein DGM Lauf in Seltz, Frankreich, statt. Ein kleines, recht enges, aber feines Trialgelände - die Sektionen wurden sehr gut und anspruchsvoll gesteckt. Auch das Verpflegungsteam hat neben dem vielseitigen Angebot an Speis und Trank großes geleistet! Vorallem der kiloweise selbst gemachte Kartoffelsalat war echt klasse. Der DGM Lauf in Seltz hinterlässt so seine positiven Trialspuren :-)

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DGM Lauf in Asbach

Ein altes Trialgelände findet großen Andrang!

Nach langer langer Pause hat der ASC Asbach zusammen mit einem Helferverein einen DGM-Lauf auf die Beine gestellt. Viele Vorarbeiten wurden wochenlang zuvor geleistet, damit der Trial in dem tollen Gelände ausgefahren werden konnte. Bäume wurden beiseite geschafft, bergeweise dornenreich bewachsene Hänge wurden durchforstet und neue Sektionen wurden somit geschaffen. Ein jeder hatte sicherlich großen Spaß, die Sektionen zu befahren. So manche Hänge und schräg gesteckte Tore brachten die Autos an ihr Limit oder gar ins Kippen, auch bei den Protosektionen blieben spektakuläre Situationen nicht aus. Für jede Klasse war viel geboten und auch die Rundumverpflegung fand großen Anklang. Am Schluss wurde die Veranstaltung noch mit dem WM-Spiel auf einer Großleinwand im Freien für die Fußballfans gekrönt. Die Mühe für die Veranstalter hat sich sicherlich gelohnt!


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DGM Lauf in Bramsche

Ein DGM-Lauf mit Tücken........

Der DGM-Lauf in Bramsche war wie immer feucht fröhlich. Schon am Abend zuvor wurde wieder groß gefeiert und beisammen gesessen, wobei so manche Trialer am Morgen sichtliche Startschwierigkeiten hatten. Aber auch hier kennt ein Trialer keinen Schmerz und beißt die Zähne zusammen.... So mancher wird am Abend sicherlich abgekämpft und erschöpft in sein Bett geflogen sein, denn wie jeder weiß, sind die Sektionen in Bramsche in ordentlichem Maße gesteckt und verlangt von seinen Trialern absolute Konzentration....(die am Tage nicht jedem möglich war)

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DGM Lauf in Melsungen

Ein Trialwochenende, das uns ordentlich einheizte :-)

Nach einer langen Berg- und Talfahrt durch das Deutsche Mittelgebirge fanden sich viele Trialer auf dem Trialgelände zum DGM-Auftakt ein. Die Nacht zuvor war kühl und nass uns so bibberten wir bei der Fahrerbesprechung noch so vor uns hin bis uns das Adrenalin beim Befahren der Sektionen die erforderliche Startwärme brachte :-) Das Wetter meinte es dann aber doch noch gut mit uns und wir konnten nach ein paar spektakulären Situationen ein ordentliches Ergebnis am Abend mit nach Hause bringen! Am Schluss heizte uns der Veranstalter noch mit einer spektakulären Striptease-Show und einem anschließenden mega großen Lagerfeuer ordentlich ein, sodass der Abend einen wunderschönen Ausklang fand!



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